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Montag, 23 November 2015 08:01

Heizen mit Holz als kostenbewusste, umweltschonende Alternative

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In den meisten deutschen Privathaushalten wird die Wärmeversorgung zum Großteil durch fossile Brennstoffe gedeckt. Laut der "Agentur für Erneuerbare Energien" sind zum dem über 70% der Öl- und Gasheizungen älter als 15 Jahre und zählen damit zu den veralteten und ineffizienten Anlagen, die im wahrsten Sinne des Wortes unnötig Geld verheizen und der Umwelt schaden.

Daher lohnt sich eine Modernisierung vor allem, wenn eine nachhaltige Heiztechnik mit hoher Zukunftssicherheit gewählt wird. Dazu zählen vor allem regenerative Energiequellen verbunden mit effizienten Anlagen, etwa Holzfeuerungen und Solarthermie. Diese bieten ein enormes Potenzial zur Energie-, Emissions- und Kosteneinsparung, sowohl im Neubau, aber auch im sanierten Altbau.

Holz verbrennt CO2-neutral - und sorgt für Wohlfühlwärme

Ein moderner Kachelofen, Heizkamin oder Kaminofen bringt sowohl Lifestyle-Atmosphäre mit echtem Feuererlebnis als auch Versorgungsunabhängigkeit und Entlastung für die Zukunft: ökonomisch und ökologisch. Holz verbrennt CO2-neutral - das heißt, es wird nur so viel Kohlendioxid freigesetzt, wie der Baum während des Wachstums gebunden und per Fotosynthese in Holz umgewandelt hat. Hochwertige Systeme mit automatischer Steuerung und Verbrennungsluftregelung sorgen für eine gleichmäßige, vollständige und damit schadstoffarme Verbrennung, Wirkungsgrade bis zu 90 Prozent sind möglich.
Kachelöfen, Heizkamine und Kaminöfen lassen sich zudem flexibel mit anderen regenerativen Wärmeträgern - wie etwa einer Solarthermie-Anlage auf dem Dach - und mit vorhandenen Heizsystemen vernetzen. Ein Kachelofen mit integriertem Wasserwärmetauscher und Anbindung an den zentralen Pufferspeicher kann gemeinsam mit der Solarthermie auch Heißwasser für Heizung, Küche und Bad liefern. Besonders für Niedrigenergiehäuser ist ein Kachel-Grundofen mit seiner lang anhaltenden Speicherwärme die ideale Heizquelle.

System vom Fachmann auf den Bedarf abstimmen lassen

Der Fachmann sollte das System genau auf den Bedarf abstimmen - für einen optimalen Energiemix, bei dem regenerative Energiequellen Vorrang haben. Solche modernen Holzfeuerstätten erfüllen alle geltenden Umweltvorschriften und Grenzwerte. Wer mit Holz heizt, kann also einen aktiven Beitrag leisten, um fossile Brennstoffe und die Umwelt zu schonen. Wer das Sparpotenzial einer zukunftssicheren Holzfeuerung nutzen möchte, wendet sich am besten an einen Ofen- und Luftheizungsbauer. Adressen qualifizierter Ofenbauer-Fachbetriebe und weitere Infos gibt es bei der AdK, der Arbeitsgemeinschaft der deutschen Kachelofenwirtschaft e.V., unter www.kachelofenwelt.de.


Foto: djd/www.kachelofenwelt.de

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