Ökohaus schlägt Smart Home

2018-02-07 19:55:22

Nach einer aktuellen Immobilienumfrage ist den meisten Bundesbürgern nachhaltiges Bauen und Wohnen besonders wichtig. Und das sogar eher, als in einem mit Smart Home ausgestatteten Haus. Dies hat der unabhängige Nürnberger Finanzdienstleister UDI in einer Umfrage von 600 Bundesbürgern erfahren. 84% der Befragten würden lieber in einem strahlungsarmen und mit natürlichen Baustoffen errichteten Gebäude leben, nur 16 Prozent in einem Smart Home mit digitaler Vernetzung. "Immer mehr Menschen legen Wert auf einen nachhaltigen Lebensstil und somit auch auf ökologisch sinnvolles Wohnen", kommentiert Geschäftsführer Georg Hetz die Ergebnisse der Umfrage.

Ziegel vor Holz

Ganz vorn bei der Bauweise lag in der Umfrage der Ziegelbau mit 37 Prozent, gefolgt von Holz als bevorzugtem Baumaterial. Ein Viertel der Befragten sagte aber auch, dass ihnen die Bauweise egal sei. Nicht überraschend war, dass 91 Prozent der Befragten lieber in einer kleinen Wohnanlage leben möchten, die restlichen neun Prozent würden das Wohnen in einem größeren Komplex bevorzugen. In der Studie wurde auch nach den Zusatzangeboten gefragt, die man in einer Wohnanlage gerne nutzen würde, hier waren Mehrfachantworten möglich. Am meisten genannt mit 50 Prozent wurde das Schneeräumen, dicht gefolgt vom Hausmeisterdienst, dem Putzdienst und der Option auf Car-Sharing.

Der Finanzdienstleister plant derzeit im Übrigen zwei eigene ökologische Immobilienprojekte. Im mittelfränkischen Burgthann-Mimberg in der Nähe von Nürnberg sollen bis zu 34 Wohnungen und 26 Ein- und Zweifamilienhäuser auf dem ehemaligen Gelände einer Fensterfabrik entstehen, im ebenfalls mittelfränkischen Roth 56 Wohnungen und 16 Häuser. Dabei werden nur ökologisch einwandfreie und möglichst lokal beschaffbare Baustoffe zum Einsatz kommen, die Gebäude sollen voraussichtlich geothermisch geheizt und gekühlt werden. Eigentürmern und Mietern sollen E-Autos im Car-Sharing-Verfahren zur Verfügung stehen.

"Grüne" Immobilien als wertbeständige Geldanlage

Generell gelten "grüne" Immobilien heute als wertbeständige und solide Geldanlageform. Mit der "Immo Sprint"-Festzinsanlage von UDI etwa wird ausschließlich in die Projektentwicklung beziehungsweise Anschubfinanzierung rentabler und umweltfreundlicher Immobilien in Deutschland investiert. Dies können Wohnungen für Privatnutzer sein oder Geschäftsgebäude. Am Ende der Laufzeit bekommen die Anleger Zins und Zinseszins ausbezahlt, sie werden zudem regelmäßig über die getätigten Investitionen informiert.

Auszeichnung für "Green Building"

Der unabhängige Nürnberger Finanzdienstleister UDI, der sich seit 20 Jahren auf umweltfreundliche Geldanlagen im Wachstumsmarkt der erneuerbaren Energien spezialisiert hat, zog bereits 2014 in ein eigenes "Green Building" ein. Das Gebäude am Franken-Campus in Nürnberg zeichnet sich durch hohe Ressourceneffizienz in den Bereichen Energie, Wasser und Material aus. Die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) hat das Projekt mit dem höchsten Gütesiegel - nämlich Platin - zertifiziert. "Als grünes Unternehmen war es immer unser Wunsch, auch in einer grünen Immobilie zu arbeiten", betont Geschäftsführer Georg Hetz.

Foto: djd/UDI/istock